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Homöopathie

Grundsatz der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip: Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden. Dabei wird der Körper mit Substanzen gereizt, welche dieselben Symptome hervorrufen können, die zu behandeln sind.

Eine Krankheit ist Ausdruck eines Ungleichgewichts des Körpers. Ziel ist es, den Körper bei der Wiederherstellung des Gleichgewichts zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen. Mittels Stimulation durch homöopathische Präparate kann der Organismus Beschwerden aus eigener Kraft bekämpfen.

Bei der Homöopathie liegt das Hauptaugenmerk auf der Behebung der Störung und nicht nur auf der Beseitigung des Symptoms. Wird beispielsweise bei einem allergischen Hautausschlag durch Kortisonbehandlung der Hautausschlag behoben, so bleibt die eigentliche Ursache, die Allergie, bestehen.

Gerade bei schulmedizinisch „austherapierten“ Pferden mit chronischen oder längerfristigen Krankheiten bei denen Antibiotika, Kortison etc. nicht mehr hilft, kann die Homöopathie gute Erfolge verzeichnen, solange die Eigenregulation im Organismus möglich und regenerierbares Gewebe vorhanden ist.

Natürlich hat auch die Homöopathie Ihre Grenzen – nicht jede Krankheit ist ein Fall für die Homöopathie sondern für den Tierarzt. Hier kann die Homöopathie als Ergänzung sinnvoll sein.

Verabreicht werden die homöopathischen Arzneimittel in flüssiger Form, als Globuli oder in Tablettenform. Sie werden aus dem Tier- und Pflanzenbereich sowie aus Mineralien gewonnen. Die Substanzen werden nach umfangreicher Anamnese und unter Berücksichtigung von Verhalten und Charakter gewählt. Die Auswahl der Mittel erfordert medizinisches Verständnis und Erfahrung. Der unsachgemäße Gebrauch und die Gabe falscher Arzneimittel können sich negativ auswirken und beispielsweise zu Vergiftungen führen.

Anwendungsgebiete der Homöopathie sind chronische sowie akute Erkrankungen.