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Baunscheidt-Verfahren

Bei dem nach Carl Baunscheidt benanntem Verfahren handelt es sich um eine Hautreiztherapie, die zu den Ausleitenden Verfahren gehört. Hierbei wird mit einem Hautsticheler die oberste Hautschicht durch kleine Nädelchen geöffnet und anschließend durch Einreiben mit einem histaminhaltigen Öl gereizt. Dies ruft eine künstliche Entzündung hervor, welche zu einer Anregung der Durchblutung und des Lymphflusses sowie einer Aktivierung des Immunsystems führt. Durch das Baunscheidtieren kommt es zu gewollten Hautrötungen und Pusteln. Diese Reaktion klingt nach wenigen Tagen ab.

Gute Erfolge durch Baunscheidtieren werden bei degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparates (z. B. Sehnenentzündungen) sowie akuten und chronischen Entzündungen erzielt.